Authentizität braucht keine leeren Versprechen.

Über mich

Hi, mein Name ist Anja. Ich bin 36 Jahre alt und habe meine Ausbildung zur Mediengestalterin im Januar 2026 abgeschlossen.


Warum erst jetzt?

Ich könnte Ihnen viele Gründe nennen:
Dass ich meine Tochter großgezogen habe oder
dass meine Zeit im sozialen Bereich nicht erfolgreich war.
Nichts davon wäre gelogen – aber es wäre nicht die ganze Wahrheit.
Die Wahrheit ist: Ich besitze ein Talent, das ich oft als Fluch empfinde.
Ich finde keinen Sinn darin, zu lügen.

Fast jeder Arbeitgeber wünscht sich ‚kritisches Denken‘ und ‚Ehrlichkeit‘. Zumindest in der Theorie.
In der Praxis sind das Eigenschaften, die man oft besser abstellen sollte, um in ein System zu passen.

Ich kann das nicht. Das erzeugt Probleme, die man mit Logik allein nicht lösen kann
– egal, wie kreativ man ist.

Ein Beweis?
Das klassische Bewerbungsverfahren: Sie suchen den ‚perfekten‘ Mitarbeiter.
Bewerber sollen Werbung für sich machen, Schwächen verschweigen und sich
selbst als fehlerfreie Lösung präsentieren.
Aber Perfektion gibt es nicht. Wer behauptet, perfekt zu sein,
verschweigt Ihnen wissentlich die Realität. Ein selbstbewusster Mensch ist sich seiner Fehler bewusst. und ein aufrichtiger Mensch kann nicht so tun, als gäbe es diese nicht.  

Und obwohl ich mir als Arbeitgeber eher wünschen würde, jemand bewirbt sich mit einer Auflistung seiner Fehler, denn mal ehrlich, was wir nicht haben oder können, unterscheidet uns von anderen Bewerbern um einen Job, denn in der Schule und der Ausbildung lernen alle das Gleiche!
weiß ich leider, dass es Arbeitgeber anders sehen. Ich hab's wirklich probiert. 

Wenn Sie also eine Bewerbung erwarten, und ihnen sagt: „Ich wollte schon immer bei Ihnen arbeiten und habe das mein ganzes Leben lang geplant. Ich bin perfekt, es gibt keinen Besseren für den Job.“ 

Sorry.
Vermutlich habe ich bis vor Kurzem nicht mal von ihnen gewusst, und geplant war ursprünglich nicht mal der Beruf des Mediengestalters … und perfekt bin ich schon gar nicht und eigentlich bin ich auch nie jemand, die irgendwo die Beste ist. 

Warum ich trotzdem eine gute Wahl wäre?

Wer wirklich perfekt wäre, würde nicht für dieses Gehalt arbeiten. Ich bin nicht perfekt – aber ich bin ehrlich darüber und dass ich bisher keine Agenturerfahrung habe, heißt nicht, dass ich das nicht kann.
Außerdem werde ich im Gegensatz zu den meisten Menschen nicht von Geld angetrieben, sondern von Neugier und Wissenshunger.   


Meine Skills

Bei meiner Auswahl an Skills verzichte ich bewusst auf Standardbegriffe wie ‚Teamfähigkeit‘, da soziale Interaktion für mich eine menschliche Konstante und kein statischer Skill ist. Ich definiere Skills ausschließlich als tief verwurzelte Charaktereigenschaften, die unabhängig von äußeren Umständen oder anderen Personen bestehen bleiben. Was Sie hier finden, sind daher nur die Fähigkeiten, die mich als Mensch wirklich individuell auszeichnen und von anderen unterscheiden.

Persönlichkeit

Bei der Arbeit 

  • Analytisch & rational:
    Fokus auf Logik, Fakten und objektive Vernunft.
  • Innovativ & lösungsorientiert:
    Entwicklung neuer Ansätze für komplexe Problemstellungen.
  • Authentisch & ehrlich:
    Hoher Wert auf Aufrichtigkeit und Integrität in der Zusammenarbeit.
  • Anpassungsfähig & flexibel:
    Schnelle Orientierung in wechselnden Situationen und neuen Informationen.

 

  • Tiefgreifende Problemanalyse:
    Ich gebe mich nicht mit oberflächlichem Verständnis zufrieden.
  • Effizienz durch Logik:
    Bei der Bewältigung von Aufgaben priorisiere ich sachliche Effizienz und rationale Entscheidungsfindung.
  • Selbstständigkeit:
    Ich verfüge über ein hohes Maß an Eigenverantwortung,
    Kontrolle und starre Abläufe bremsen mich aus.
  • Kritisches Denken:
    Ich besitze die Fähigkeit, Lücken und Widersprüche in bestehenden Prozessen
    aufzuspüren und diese konstruktiv zu hinterfragen.

Hard Skills


Meine Überzeugung:

Authentizität und Integrität sind kein Stilmittel, sondern die wichtigste Botschaft jedes Designs. Wenn eine Werbung täuschen muss, ist das Produkt einfach schlecht.

Ich bin mit dem klassischen Gestaltungs-Handwerk vertraut, aber Standards sind für mich nicht das Ziel, sondern die Mindestvoraussetzung. In einem gesättigten Markt rate ich zum unkonventionellen Weg, denn Individualität findet man nicht in Branchenstandards oder Vorlagen.

Ich glaube, dass provokante Botschaften, Selbstironie oder extreme visuelle Reize oft effektiver sind als reine Gefälligkeit. Denn mal ehrlich: Wann haben Sie sich das letzte Mal an ein „nur schönes“ Design erinnert? Dinge, die anecken, die Erwartungen des Betrachters herausfordern/provozieren, bleiben im Kopf.